Barbara Haselbach

Barbara Haselbach (* 1939)

Durch ihr familiäres Umfeld erfährt Barbara Haselbach eine umfängliche kulturelle Bildung von Kindheit an, wobei das Musikalische und Tänzerische im Mittelpunkt steht. Die Eltern sind beide Germanisten und auch Haselbach beginnt ihre Studien in Wien mit Germanistik, Musikwissenschaft und Gymnastik und als Gasthörerin auch mit Musik (Klavier). Doch angeregt durch einen Sommerkurs bei dem Tänzer Harald Kreuzberg wechselt sie ganz auf den Tanz über und studiert in Bern an dessen Schule Tanz und Tanzpädagogik. 1960 lernt sie bei einem Sommerkurs Gunild Keetman kennen, die sie mit Carl Off bekannt macht. Da die Gründung des Orff-Instituts kurz bevor stand und Orff und Keetman auf der Suche nach jungen Lehrkräften waren, erhielt Haselbach die Chance, den Aufbau des Orff-Instituts zunächst als „Lehrling Keetmans“, bald aber schon ganz auf sich gestellt mitzugestalten. Haselbach prägte und förderte den spezifischen Charakter und die besondere Qualität einer Elementaren Tanzpädagogik am Orff-Institut bis zu ihrer Emeritierung im Jahre 2004. Zahlreiche Veröffentlichungen bezeugen ihre Vielseitigkeit auf diesem Gebiet. Barbara Haselbach leitete das Orff-Institut viele Jahre lang, organisierte zwei der großen internationalen Symposien und ist bis heute weltweit eine gefragte Referentin. Sie ist die Vorsitzende des Orff-Schulwerk Forums Salzburg und seit vielen Jahren die Chefredakteurin der „Orff-Schulwerk-Informationen“.